Longevity & AgingNeues Medikament LM11A-31 könnte den Abbau des Hirnnetzwerks bei Alzheimer verlangsamen
Ein neues Wirkstoffkandidat namens LM11A-31, entwickelt von der Indiana University und PharmatrophiX, könnte dazu beitragen, die Kommunikationsnetzwerke des Gehirns bei Menschen mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung zu schützen. Forscher analysierten Gehirnbildgebungsdaten von 159 Studienteilnehmern und stellten fest, dass das Medikament – insbesondere in der 400 mg-Dosis – die metabolische Konnektivität des gesamten Gehirns sowie die Netzwerkeffizienz verbesserte, besonders in gedächtnisrelevanten Bereichen. Die umfassendere Studie mit 242 Teilnehmern berichtete zudem von einer 50%igen Reduktion des kognitiven Abbaus im Vergleich zur Placebogruppe, positiven Biomarker-Veränderungen in fünf Kategorien sowie einem sauberen Sicherheitsprofil ohne amyloidbedingte Bildgebungsauffälligkeiten. Eine größere Phase-2b/3-Studie wird derzeit geplant.