Heart HealthAlternde Arterien könnten Herzerkrankungen auch jenseits des Cholesterins begünstigen
Cholesterin spielt eine wichtige Rolle, doch alternde Arterien könnten mit erklären, warum das Herz-Kreislauf-Risiko bei älteren Erwachsenen bestehen bleibt. Dieser Übersichtsartikel führt Forschungsergebnisse zu drei miteinander verbundenen Prozessen zusammen: geschädigte Zellen, die sich nicht mehr teilen, anhaltende Entzündung und Veränderungen in der Genregulation. Zusammen könnten diese Prozesse die Bildung von Plaques fördern und Immunzellen selbst nach früherem metabolischem Stress in einem entzündungsbereiten Zustand halten. Die Autoren erörtern außerdem Unterschiede zwischen Frauen und Männern sowie experimentelle Behandlungen, die entweder Entzündungssignale dämpfen oder gealterte Zellen entfernen. Dazu zählen Metformin, pflanzliche Wirkstoffe und gezielte Wirkstofftransporttechnologien. Die Zusammenfassung belegt jedoch nicht, dass diese Ansätze Herzinfarkte verhindern oder die Alterung der Arterien beim Menschen sicher rückgängig machen können. Die praktische Botschaft lautet, die Biologie des Alterns als mögliche künftige Ergänzung zur etablierten Herz-Kreislauf-Prävention zu betrachten, nicht als Ersatz. Diese Zusammenfassung stützt sich ausschließlich auf das Abstract.